Neue Förderung auf Deponien

 

 

 

Der Freistaat beabsichtigt, ab 1. August 2012 die Nutzung von stillgelegten Deponien und Altlastenflächen als Photovoltaikstandorte im Jahr 2012 mit zwei Millionen Euro zu fördern.

Weil brachliegende Altlasten und stillgelegte Deponien günstige Standorte für die Erzeugung solarer Energie sein können, sollen sie künftig verstärkt für Photovoltaikanlagen (PVA) genutzt werden. Wenn derartige Flächen mit PV-Anlagen bebaut werden, fallen jedoch wegen der besonderen Standortbedingungen höhere Planungs- und Baukosten an.

Mit dem Förderprogramm sollen der finanzielle Mehraufwand abgefedert und die wirtschaftliche Errichtung von Solaranlagen auf Altlasten und stillgelegten Deponien ermöglicht werden. Dies führt zu einem doppelten Gewinn für die Umwelt:

  • Es wird mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt.
  • Gleichzeitig werden vorgenutzte, oft brachliegende Flächen wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt.

Anlagenbezogene Einzelförderung

Geplant ist eine Einzelförderung nach Anlagenleistung zwischen 20.000 bis 200.000 Euro. Zuwendungsempfänger sind zukünftige Betreiber von PV-Anlagen auf Altlasten oder stillgelegten Deponien. Dies können Kommunen oder deren Eigenbetriebe, Landkreise oder Zweckverbände sowie sonstige Betreibergesellschaften sein.

 

Antragstellung zum Förderprogramm

Die Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern mbH (GAB) soll dieses Förderprogramm umsetzen. Informations- und Antragsunterlagen zum Förderprogramm können auch über die EnergieConsult KEquadrat GmbH bezogen werden

Darüber hinaus werden regionale Informationsveranstaltungen zum Förderprogramm in den bayerischen Regierungsbezirken stattfinden.